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IVZ vom 21.03.2022 von Francis Kroll

 

Klemens Wölte bleibt Vorsitzender

BSV St. Hubertus Birgte hielt Rückblick

 

Die amtierenden Vorstandsmitglieder und Jubiliare (v.l.): Vorsitzender Klemens Wölte, Sscha Rotert, Christian Kortemeyer, Alfred Lehmann, Norbert Schröer sowie die Jubiliare Reinhold Riethues und Ludger Remmersmann

 

In diesem Jahr hat der Bürgerschützenverein St. Hubertus Birgte einiges nachzuholen. Dies sagte Freitagabend Vorsitzender Klemens Wölte anlässlich der Begrüßung von rund 30 Schützenbrüdern im Saal Feldmann. Besonders grüßte er König Gerhard I., der bereits seit 2019 die Schützen regiert – ein absolutes Novum im Verein. Eingeschlossen in das stille Gedenken der verstorbenen Mitglieder wurden auch die Opfer des Krieges in der Ukraine.

Das Protokoll der letzten Mitgliederversammlung in 2019 verlas Stefan Averbeck, – dies wurde im März 2020 durch den Lockdown verhindert. Seither ruhten die meisten Vereinsaktivitäten. Lediglich die Kranzniederlegung auf dem Brumleyfriedhof wurde von einer Abordnung 2020 und 2021 vorgenommen. 2020 wurde ein gebrauchtes Luftgewehr angeschafft für die Schießabteilung. Auch die Schießwettbewerbe fielen in 2020 aus. In diesem Jahr sollte ein wenig Normalität einkehren.

In Vertretung von Chronist Lars Plagemann verlas Klemens Wölte dessen Bericht. Das Kubb-Turnier 2020/21 war für den Verein erfolgreich. Stattgefunden hatten die Damentour und das Erntedankfest.

Sehr ausführlich bis ins Detail legte Kassierer Sascha Rotert den Kassenbericht von 2019/20/21/22 vor. Aufgrund der geringen Aktivitäten während der Corona-Pandemie war das „Vereinssäckel“ gut gefüllt. Die Kassenprüfer Ewald Egbert, Thomas König und Andreas Elmer bescheinigten dem Kassierer eine korrekt geführte Kasse, der einstimmig entlastet wurde. Der Verein zählt zurzeit 320 Mitglieder. Zu neuen Kassenprüfern für 2022/23 wurden Reinhard Ottenhues, Martin Bogdan und Norbert Heilemann gewählt.

Da auch Schießwart Herbert Wichtrup an diesem Abend fehlte, verlas der Vorsitzende dessen Schießbericht. Die Birgter Schützen waren auch beim SSV-Kurzwaffenschießen sowie beim Kordelschießen wiederum sehr erfolgreich. Bei den Neuwahlen gab es einige Veränderungen. Benedikt Laumann fungierte als Wahlleiter, da der Vorsitzende Klemens Wölte zur Wahl stand. Einstimmig wurde er für zwei Jahre wiedergewählt. Kassierer Sascha Rotert trat nach fünf Jahren ab. Sein Nachfolger wurde Martin Engbert. Zweiter Kassierer wurde Kolin Dammermann. Wiedergewählt wurde Chronist Lars Plagemann, ebenso der zweite Waffen- und Gerätewart Thomas Laumann. Für Schriftführer Christian Kortemeyer, der sein Amt abgab, wurde Timo Klostermann neu gewählt. Hauptmann Gerhard Hallmeyer wurde wiedergewählt, ebenso die Adjutanten Michael Laumann und Marcel Holz.

Der langjährige Beisitzer Norbert Schröer verzichtete auf eine weitere Amtszeit. Dafür wurden die Beisitzer Daniel Kleinschmidt, Felix Welp und Lukas Wesselmeier neu gewählt.

Geehrt wurden folgende langjährige Mitglieder: Für 25 Jahre: Christoph Beer, Mathias Walterskötter, Jürgen Grave, Karl-Josef Beermann, Berthold Schmiemann. Für 50 Jahre: Ludger Remmersmann und Reinhold Riethues. Für 60 Jahre: Theo Windoffer. Anwesend waren Ludger Remmersmann und Reinhold Riethues, denen die Ehrennadel angeheftet wurde.

Einen breiten Raum nahm die Besprechung des Schützenfestes ein, das wie gewohnt am Pfingstmontag (6. Juni) gefeiert wird. Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge, die aufgrund der steigenden Kosten geboten sind.

Bisher geplante Termine sind die Beteiligung am Jubiläum des BSV Brochterbeck mit Sternmarsch am 10. Juni; eigenes Schützenfest vom 4. bis 7. Juni; Stadtkönigschießen in Dreierwalde am 10. September; Heimatschützenfest vom 17. bis 19. September in Püsselbüren. Weitere vereinsinterne Aktivitäten werden rechtzeitig über die Presse bekannt gegeben.

 


 

IVZ vom 07.09.2021

 

Rückwirkende Vorstandswahl bei Generalversammlung

Tatenlosigkeit für den Schützenvereins St. Hubertus Birgte endet

 

Sechs Vereinsmitglieder wurden für 25, 50 und 60 Jahre Vereinszugehörigkeit mit einer Anstecknadel vom Vorsitzenden geehrt
(v.l): Albert Kortemeyer, Bernhard Laumann, Andreas Elmer, Manfred Bühner, Holger Keller, Werner Ottenhues.

 

Nach ungefähr eineinhalb Jahren konnte die Generalversammlung im dritten Anlauf endlich stattfinden. Für den Verein endet mit der Versammlung nun eine lange Zeit der Tatenlosigkeit.

In der vergangenen Zeit waren einzig die Kranzniederlegungen zu Pfingsten durchgeführt worden. „Jetzt aber geht`s wieder los“, berichtet der Schützenverein in einer Pressemitteilung. Die nächsten Feste sind bereits in Planung: eine Damentour und das Erntedankfest, welches unter dem Motto „Schlag den König“ stattfinden wird.

Zu Beginn der Versammlung wurde zur Einstimmung der Film vom letzten Schützenfest im Jahr 2019 gezeigt. Einen besonderen Gruß galt dem amtierenden König Gerhard Hallmeyer.

Der Jahresbericht des Chronisten Lars-Hendrik Averbeck war mehr ein Rückblick ins Jahr 2019. In 2020 konnte lediglich kurz vor dem Corona-Ausbruch noch das Karnevalsfest gefeiert werden. Den Mitgliedern wurde dadurch bewusst, auf wie viel durch die Pandemie verzichtet werden musste. Die Kassenprüfer Andreas Elmer, Thomas König und Ewald Egbert fanden eine ordentlich geführte Haupt- und Schießkasse vor. Sie beantragten die Entlastung der Kassierer und des gesamten Vorstandes. Diese wurde von der Versammlung erteilt.

Dadurch dass in 2020 keine Generalversammlung stattgefunden hatte, musste die Wahl der Vorstandskollegen rückwirkend nachgeholt werden. Somit stand diesmal der gesamte Vorstand zur Wahl. Einzige Veränderung gab es bei der Position des Chronisten. Lars-Hendrik Averbeck stellte sich nicht mehr zur Wahl. Für seinen Einsatz als Chronist in den letzten Jahren dankte der Vorsitzende Klemens Wölte. Neu als Chronist wählte die Versammlung einstimmig Lars Plagemann. Colin Dammermann wurde als Beisitzer neu in den Vorstand gewählt.

Die Ehrung der besten Schützen entfiel aufgrund nicht stattgefundener Schießwettbewerbe. Im Schlusswort gab Klemens Wölte die große Hoffnung mit auf dem Weg, in 2022 endlich wieder Schützenfest in Birgte feiern zu können.

 

 


IVZ vom 11.06.2019 von Francis Kroll

 

Gerhard Hallmeyer regiert in Birgte

Schützenfest bei Bilderbuchwetter

 

Das neue Birgter Königspaar mit Hofstaat: (v.l.) Ehepaar Verena und Andreas Jürgens, Königspaar Sonja und Gerhard Hallmeyer, Monika und Andreas Menke sowie der Kinderschützenkönig Johann Wieker. Foto: Francis Kroll

 

Bilderbuchwetter begleitete am Pfingstwochenende das alljährliche Schützenfest des BSV St. Hubertus Birgte. Seit 2013 feiern die Schützen auf der Festwiese am Riehenweg und hatten in der Vergangenheit manches Mal mit Wetterkapriolen zu kämpfen.

In diesem Jahr genossen die Schützen das große Treffen mit ihren Vereinsmitgliedern und vielen Gästen. Begonnen wurde am Samstag mit dem Kinderschützenfest. Die Kinder des dritten Schuljahres ermittelten den König und die Königin. Johann Wieker und Carla Badde hatten dabei das meiste Glück. Sie wurden zum neuen Kinderkönigspaar gekürt.

Für die zahlreichen Kinder hatten die Schützen für allerlei Kurzweil gesorgt wie Kinderkarussell, Glücksrad, Armbrustschießen und mehr. Mit der Jugendparty schloss der erste Tag.

Am Pfingstsonntagabend begann das Endstechen des Luftgewehrpokalschießens in der Gaststätte Ottenhues.

Das eigentliche Schützenfest begann am Pfingstmontag mit der Feier der heiligen Messe im Festzelt am Riehenweg mit Pfarrer Christoph Winkeler. Der Familienkreis aus Birgte hatte die Messfeier vorbereitet. Am frühen Nachmittag hieß es Antreten am Vereinslokal Hof Gehring mit König Norbert Schröer, um nach der Kranzniederlegung an der Birgter Kapelle zum Festplatz zu marschieren. Die 119 Schützen in ihren Uniformen gaben ein beeindruckendes Bild ab und der neue Oberst Philipp Heinrich hatte seine Aufgabe voll im Griff.

Die Riesenbecker Feuerwehrkapelle und der Spielmannszug Bevergern sorgten an diesem Nachmittag für die musikalische Unterhaltung, während die Schützen ihre Schüsse auf den Holzvogel an der mobilen Vogelstange abgaben, allen voran Pfarrer Christoph Winkeler. Er eröffnete mit den ersten Schüssen den heißen Kampf um die Königswürde.

Währenddessen amüsierten sich die Angehörigen und Freunde des BSV St. Hubertus bei Kaffee und Kuchen im Festzelt.

Ein hartnäckiger Bewerber um die Königswürde war Gerhard Hallmeyer, dem es bereits um 16.13 Uhr gelang, nach spannenden letzten Schüssen den inzwischen lädierten Vogel endgültig mit dem 372. Schuss von der Stange zu holen. Der Jubel war groß, und der neue König ehrte damit seinen verstorbenen Vater Karl-Heinz, der in diesem Jahr Goldkönig gewesen wäre.

Es folgte die Proklamation mit Festrede vom neuen Oberst, anschließend wurde die Königin mit Hofdamen am Vereinslokal Hof Gehring abgeholt. Mit auf den Thron nahm König Gerhard Hallmeyer seine Frau Sonja, in den Hofstaat berief er Andreas und Monika Menke sowie Andreas und Verena Jürgens.

Nach dem großen Festumzug durch die Bauerschaft schloss sich im Festzelt der öffentliche Königsball an, bei dem die große Birgter Familie ausgiebig feierte.